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Ich bin Tim Jännert, Psychologiestudent (B.Sc.) an der Charlotte Fresenius Hochschule. Mich interessiert vor allem, was Menschen hilft, wenn sie an einen Punkt kommen, an dem sie nicht mehr weiterwissen – therapeutisch und in der Forschung.

Mein Weg

Mein Weg in die Psychologie war keine gerade Linie. Nach der Realschule habe ich erst eine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement gemacht. Parallel dazu war ich ehrenamtlich im Rettungsdienst – und das hat mehr verändert, als ich am Anfang gedacht hätte. Im Einsatz erlebt man Menschen in den schwersten Momenten ihres Lebens, oft nicht wegen einer körperlichen Verletzung, sondern weil etwas Inneres aus dem Gleichgewicht geraten ist. Diese Erfahrung hat den Wunsch in mir wachsen lassen, tiefer zu verstehen, was in solchen Momenten passiert – und wie man wirklich helfen kann. Heute studiere ich Psychologie und gehe genau dieser Frage nach.

Was mich antreibt

Zwei Dinge: einerseits die Arbeit mit Menschen – in der Psychotherapie geht es darum, jemanden in einer schwierigen Phase zu begleiten und ihm Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen er weiter durchs Leben gehen kann. Das ist für mich eine der sinnvollsten Tätigkeiten, die ich mir vorstellen kann. Und andererseits die Forschung: Wir wissen über die menschliche Psyche immer noch erstaunlich wenig, und ich finde den Gedanken spannend, an Therapien und Behandlungsformen mitzuarbeiten, die es heute noch nicht gibt.

Engagement

Ehrenamt ist für mich seit Jahren ein fester Teil meines Alltags. Ich bin aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr und im Rettungsdienst – beides ist nicht nur Aufgabe, sondern auch eine Schule fürs Leben: man lernt, unter Druck klar zu denken, im Team zu arbeiten und für andere da zu sein, wenn es wirklich darauf ankommt.

An der Uni engagiere ich mich als Semestersprecher und vertrete die Anliegen meines Jahrgangs gegenüber Lehrenden und Fachschaft. 2026 habe ich außerdem für den Gemeinderat in Kirchheim bei München kandidiert. Mir ist wichtig, dass man sich nicht nur über Politik beschwert, sondern auch bereit ist, selbst Verantwortung zu übernehmen – gerade auf der lokalen Ebene, wo Entscheidungen unmittelbar das Leben der Menschen vor Ort prägen.

 

Forschungstransparenz

Ich bemühe mich, meine wissenschaftlichen Beiträge, Daten und Instrumente vorwiegend im Open Access zugänglich zu machen. Ich habe das Commitment to Research Transparency unterzeichnet und werde meine Forschung entsprechend den Standards der Open Science veröffentlichen.